Tipps aus Folge 8: Saisonal, regional und lecker!

 

Spargel im Frühling, Beeren im Sommer, frische Äpfel und Kürbisse im Herbst – aber was isst man saisonales im Winter? Holger hat für euch leckere Winter-Rezepte vorbereitet und gibt Tipps, wie man am besten saisonal & regional einkaufen kann.

Aus dem Buch „Essen ändert alles“ von Holger
Aus dem Buch „Essen ändert alles“ von Holger

Schauen wir zunächst auf den Saisonkalender für Obst und Gemüse. Rotkohl, in manchen Gegenden auch als Blaukraut bekannt, gehört zu den klassischen Wintergemüsen und der Familie der Kohlgewächse. Zwar ist er – wie vieles ganzjährig erhältlich – aber die eigentliche Ernstsaison liegt zwischen September und November. Er wird dann über den Winter eingelagert. 

Klassische Gerichte 

Rotkraut bzw. Blaukraut als Beilage zu Wintergerichten – hier allen voran einem Wildbraten oder auch einem Schweinebraten. In den letzten Jahren erhielt der Rotkohl eine Neupositionierung in der Küche, in dem er als Rohkost in Salten verwendet wurde. Holger möchte Rotkohl in den Wintermonaten – immerhin wird er da gelagert – eher in verarbeiteter und damit bekömmlicherer Form in der Küche einsetzen. Da er einen hohen Vitamin-C-Gehalt aufweist, was ja gerade im Winter wichtig für uns Menschen ist, stehen einfache aber fantasievolle Gerichte, bei denen er nicht totgekocht wird, auf meinem Speiseplan. Hier gibt es zwei Rezepte:

Rotkohlschaum-Suppe 🍜 

Rotkohlschaum-Suppe Bild: Reiner Schmitz

Für 4 Personen 

Zutaten:

1 kleiner Rotkohl 

1 EL rein pflanzliche Butter 

8 Schalotten, geschält und fein gewürfelt & 100 g Weißes vom Lauch, gewaschen und fein geschnitten 

500 ml Gemüsefond (siehe Grundrezept) 

2 Lorbeerblätter & 2 Thymianzweige 

1 Prise frisch geriebener Muskatnuss, Meersalz & schwarzer Pfeffer 

250 g pflanzliche Sahne & 30 g pflanzlicher Reibekäse 

Einlage: 

2 Lager-Birnen 

Extra natives Olivenöl 

Lager-Birnen sind Winterbirnen, die im Herbst geerntet werden, aber erst nach einer Lager-Zeit verzehrbar sind. Diese zumeist nicht so attraktiv aussehenden Früchte werden durch die Lagerung schön mürbe und entfalten dann erst ihren ganzen Geschmack. Wer es edler mag, kann als Einlage auch in Olivenöl gebratene Garnelen verwenden. Natürlich verwende ich Garnelen aus heimischer Zuckt – klar, die sind teurer, dafür garantiert ohne Antibiotika.  

Zubereitung 👨‍🍳👩‍🍳

  1. Den Rotkohl putzen und klein schneiden. Mit 2 EL Wasser in einem Mixgerät zu einem Rotkohl-Mus verarbeiten. Besser wäre es noch, ihn in einen Entsafter zu geben – aber dieses Gerät hat ja nun nicht jeder zu Hause.  
  1. Die Pflanzenbutter in einem Topf schmelzen lassen, Schalotten und Lauch darin farblos anschwitzen. 
  1. Rotkohl-Mus und Gemüsebrühe angießen. Die Kräuter und Gewürze dazugeben und alles ca. 10 Min. bei geringer Hitze köcheln lassen. Die Suppe durch ein Sieb abgießen. 
  1. Sahne und Käse dazugeben, nochmals aufkochen und mit einem Pürierstab aufschlagen. 
  1. Die Birnen halbieren, entkernen und schälen. Die Fruchthälften klein würfeln. 
  1. Die heiße Suppe in Tellern verteilen, nochmals mit Salz und Pfeffer abschmecken und den Birnenwürfeln garnieren. Wer möchte träufelt noch ein wenig gutes Olivenöl darüber. 

Rezept Nr.2 – Rotkohl mit Crunch

Rotkohl mit Crunch Bild: Reiner Schmitz

Für 4 Personen, Zubereitungszeit: ca. 35 Minuten

Zutaten

60g kernige (KÖLLN)-Multiflocken & 10g Dattelsirup

Vier Bio-Orangen, davon 90ml Saft

450g Rotkohl & 1 Bund Blattpetersilie (ca. 120g)

1 Frühlingszwiebel & ½ Bio-Zitrone, Abrieb und Saft

2 EL Miso-Paste & 2 EL Tamari-Sauce

40 ml Sesam-Öl+ etwas Öl zum Beträufeln

2 EL gerösteter Sesam & 1 rote Peperoni, entkernt

2 TL geriebener, frischer Ingwer

Zubereitung👩‍🍳👨‍🍳

Für die Crunchy Flocken:

1.Ofen auf 160° Umluft vorheizen

2.Haferflocken abwiegen und 3.mit Dattelsirup vermengen

4.Flocken auf einem Backblech lose verteilen und mit 1 Prise Salz bestreuen

5. 10 Minuten im Ofen backen

Für den Salat:

1.Bio-Orangen filetieren, den Saft auffangen und Filets mit etwas Sesamöl beträufeln

2.Frühlingszwiebel fein schneien

3.450g Rotkohl sehr fein hobeln

4.Petersilie, mit Strunk grob hacken

5.Rotkohl mit Petersilie vermengen und bei Seite stellen

Für das Dressing:

1.Miso-Paste mit dem Orangensaft, dem Ingwer, der Tamari-Sauce und dem Sesam-Öl mixen

2.Peperoni fein schneiden und mit 2 EL gerösteter Sesam unterrühren Petersilien-Rotkohlmischung mit Dressing vermischen und ggf. mit Zitronensaft abschmecken. Salat auf einem Teller anrichten, die Orangenfilet darauf platzieren und mit Frühlingszwiebeln sowie den Crunchy-Flocken bestreuen. Guten Appetit!

HEALTHY BENEFITS:

  1. Rohkostsalat enthält noch viele wichtige Mineral-und Vitalstoffe
  2. Orangen liefern wertvolles Vitamin C und stärken die Abwehrkräfte
  3. Ingwer und Peperioni/Chili regen den Stoffwechsel an
  4. Unverarbeitetes Sesamöl hilft fettlösliche Vitamine besser aufzunehmen

Wir hoffen, dass Holger euch ein paar Anregungen für eine gesündere und energiereiche Ernährung mitgeben konnte! Schickt uns gerne eure nachgekochten Gerichte zu. Einfach #STBNHCKR/ @stbnhckr nutzen, dann können wir eure leckeren Snacks sehen und teilen! 

5.Rotkohl mit Petersilie vermengen und bei Seite stellenFür das Dressing:1.Miso-Paste mit dem Orangensaft, dem Ingwer, der Tamari-Sauce und dem Sesam-Ölmixen2.Peperonifein schneiden und mit 2 EL gerösteter Sesam unterrührenPetersilien-Rotkohlmischung mit Dressing vermischen und ggf. mit Zitronensaft abschmecken. Salat auf einem Teller anrichten, die Orangenfilet darauf platzieren und mit Frühlingszwiebeln sowie den KÖLLN-Crunchy-Flocken bestreuen.HEALTHYBENEFITS:»Rohkostsalat enthält noch viele wichtige Mineral-und Vitalstoffe »Orangen liefern wertvolles Vitamin C und stärken die Abwehrkräfte»Ingwer und Peperioni/Chili regen den Stoffwechsel an»Unverarbeitetes Sesamöl hilft fettlösliche Vitamine besser aufzunehmen

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